• Linda Saflor

Impostor Syndrom in voller Fahrt

Aktualisiert: Juli 28

So langsam nimmt diese Website Gestalt an (ich hab mir da Hilfe geholt, sonst wär das nie was geworden), ich habe ein Instagram und ein Facebook Profil erstellt und meine allererste Mini-Veröffentlichung, eine Kurzgeschichte im "Schreib Was" Literaturmagazin, steht kurz bevor.

Das war auch der Katalysator dafür, das alles hier aus dem Boden zu stampfen, denn ich wurde nicht nur um eine Kurzvita, sondern nach Möglichkeit auch um eine Autorenwebsite gebeten. Macht ja auch Sinn. Vielleicht geschieht ein Wunder, irgendwem gefällt die Geschichte und er möchte gern mehr von mir lesen. Okay okay, die Wahrscheinlichkeit ist jetzt nicht wahnsinnig groß, aber ich dachte mir, eine Anlaufstelle kann nicht schaden. Ist ja schnell gemacht (Ha! Ha!).


Aber ernsthaft mal, ich stehe noch ganz am Anfang auf meinem Weg zur Autorin. Ich habe noch keine Agentur, kein veröffentlichtes Buch und selbst mein Skript für mein momentanes Hauptprojekt (eine Abenteuergeschichte in einer schottischen Schlossruine, ab 10 Jahren) ist noch nicht fertig. Ich möchte dieses Jahr noch an einigen weiteren Kurzgeschichtenwettbewerben teilnehmen aber bis zu meinem ersten Buch, falls es das überhaupt wird, dauert es garantiert noch eine Weile.


Kennt ihr das Impostor Syndrom? Wenn man sich fragt, was man hier überhaupt macht, denn man kann das doch alles gar nicht? Alle anderen sind Profis – aber ich doch nicht?

So geht es mir ohnehin schon oft genug im Alltag, wenn ich diesen komischen, angeblich 29 Jahre alten Körper steuere, obwohl ich diesen ganzen Erwachsenen-Kram doch gar nicht kann.

Mich "angehende Autorin" zu nennen ist sogar noch schlimmer.

Aber wie soll ich es sonst nennen? Wannabe Autorin? Frau mit großen Träumen? Junge Mutter, die die ersten Schritte auf dem Weg zur Autorin geht?

Klingt jetzt alles nicht ganz so berauschend.


Falls das hier also jemals jemand liest, sei so großzügig und sieh über meinen Größenwahnsinn hinweg, wenn du kannst. Vielleicht werde ich der Bezeichnung ja sogar irgendwann gerecht. Ich arbeite jedenfalls dran.

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